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Bei der Arbeitsgemeinschaft Schiffspost ist das Rundschreiben Nr. 138
erschienen.
Aus dem Inhalt u.a. :
- Die Skagerrakschlacht im Lichte der Marine-Schiffspost
- Ortspost an SMS "Panther" in St. Thomas / Dänisch-Westindien?
- Der Matrosenstempel
- Die "Kraft durch Freude" - Seereisen von 1934 bis 1939, Teil 4 mit Hamburg-Süd Schiffen
- Rückblick: 30 Jahre nach dem Falkland (Malvinas) - Krieg
- Das Dr. Locy-System zur Klassifizierung der Marineschiffspoststempel der amerikanischen Marine, Teil 3
- Die privaten Briefmarken der Dampfschiffsgesellschaften,
- The Royal Mail Steam Packet-Company
- Dampfschiffsgesellschaft von Gauthier Freres et Cie
- Über Ostpreußische Seepoststempel und einen Aufpass-Hinweis auf einen Stempelverkauf bei ebay
- Aktuelle Meldungen und Notizen,
u.a. die neuen Scandlines Fähren, FS "Polarstern" mit neuen Reiseplänen, FS "Meteor",
Einsatz der Cassen Eils Schiffe 2012, Schonerbrigg "Greif" und die Hurtigrutenschiffe.
- Russische (Atom-) Eisbrecher und Forschungsschiffe
- Salon für Polarpost, Polarphilatelie International in Schwarzenberg / Sachsen
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Für die Fahrt des MS A-ROSA-BELLA vom 10.-14.04.2012 wird es vier bildgleiche Kunststoffplatten mit
den Daten "10.-4.12", "11.-4.12", "12.-4.12" und "13.-4.12" geben.
Leider haben die Organisatoren nicht die Chance genutzt, und den vier Stempeln einen wirklichen
Sinn gegeben. Wenn schon kein Metallstempel, dann hätten sich diese Gummiplatten durch die
Routenangabe unterscheiden müssen: Passau-Bratislava, Bratislava-Wien, Fahrt durch die Wachau,
Melk-Passau.
Der Stempel wird unter der Bezeichnung 073-A-001 in das Handbuch "Deutsche Schiffspost nach 1945" mit
dem Hinweis auf drei weitere bildgleiche Stempel aufgenommen.
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Zwei "besondere Belege":
"Air Polarogramme" und Schmuckumschlag von G&G für das russische VASILIY GOLOVNIN, welches 2010/2011 zur
Versorgung der argentinischen Antarktis-Basen eingesetzt war.
Das Schiff führte in der Zeit einen argentinischen Schiffspoststempel.
Hinweis: G&G ist die russische Geographische Gesellschaft in St. Petersburg.
Gebaut in Kherson, Ukraine. Bau-Nr. 5004, 13.504 BRT; RoRo Cargo Ship; Kiellegung: 16.06.1986;
Indienststellung: 24.12.1988; Tragfähigkeit: 10.700 ts;
Länge ü.a. 163,90 m; Breite: 22,40 m; Tiefgang: max. 9 m; Maschinenleistung: 11.460 kW;
Geschwindigkeit: ca. 15 kn; Crew: 27 Personen. Eigner: "Far Eastern Shipping Company";
Heimathafen Vladivostok. IMO-Nr. 8723426. Rufzeichen: UGWJ.
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Am 02.12.2011 verließ sie Vladivostok zur fünften Reise in die Antarktis.
Auslaufen Buenos Aires war am 22.01.,2012. Die Rückkehr von der Versorgung der argentinischen Stationen
ist für März 2012 vorgesehen.
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Am 08.12.2011 lief das neue Fährschiff BERLIN für die Scandlines auf den P + S - Werften in Stralsund
vom Stapel. Die Indienststellung war für Ende März 2012 auf der Route Rostock-Gedser geplant.
Im Mai sollte das Fährschiff "Copenhagen" folgen, das ebenfalls in Stralsund gebaut wird.
Die Hauptdaten der Neubauten sollen 169m in der Länge und 24,80m in der Breite betragen.
Der Tiefgang wird mit 5,50m angegeben. Kapazität: 1500 Passagiere. 480 Pkw oder 96 Lkw sollen auf
1600 Lademeter untergebracht werden können.
Die Motorenleistung von 15.800 kW soll für eine Geschwindigkeit von ca. 20,5 kn sorgen.
Der letzte Informationstand ist: Der Bau der beiden neuen Fährschiffe in der Volkswerft Stralsund
verzögert sich erneut. Für umfangreiche Erklärungen und Ausreden ist hier aber kein Platz.
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Die neuen Schiffe BERLIN und COPENHAGEN, deren Kiellegung am 30. Juni 2010 bei den P+S-Werften,
Stralsund, erfolgte, ersetzen "Kronprins Frederik" und "Prins Joachim", die 1980 gebaut wurden.
Die Fähren erhielten die maximalen Abmessungen für das Anlaufen des Hafens Gedser.
Die Motoren der Schiffe können auf LNG (flüssiges Erdgas) statt des stark umweltschädlichen
Schweröls, das normalerweise in der Seefahrt benutzt wird, umgestellt werden.
In den Häfen Rostock und Gedser waren für diese Schiffe umfangreiche Umbauarbeiten erforderlich,
um eine optimale Abfertigung der Passagiere und Fahrzeuge zu erreichen.
Die BERLIN verließ am 1. Dez. 2011 im Rahmen des Roll-outs die Werfthalle und wurde am 2. Dez. 2011
zu Wasser gelassen.
Indienststellung soll frühestens August 2012 sein. Dann wird das Schiff wohl auch eine
Schiffspoststelle bekommen.
Meldung vom 17.04.2012:
Der Bau der beiden neuen Fährschiffe in der Volkswerft Stralsund verzögert sich erneut.
Auf die ursprünglich auf den 3. Mai vertagte Doppeltaufe der Neubauten "Berlin" und "Copenhagen"
wird verzichtet.
Zur Absicherung der Fährbetriebs will Scandlines jetzt im Sommer mit drei statt zwei Schiffen
zwischen Rostock und Gedser operieren, neben der "Berlin" auch die Fähren "Kronprins Frederik"
und "Prins Joachim".
Die Indienststellung der "Berlin" ist nun für den 1. Juli geplant.
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Mitglied H. Röhrs legte uns die Kopie eines Briefes vor, der mit einer "MARKE INDIVIDUELL" der
Deutschen Post "25 Jahre FS METEOR 1986 - 2011" frankiert ist.
Auf Nachfrage bei der Leitstelle Forschungsschiffe an der Universität Hamburg teilte Frau Terrassa
vom Sekretariat mit: "Die Leitstelle war Auftraggeber für die "25 Jahre Meteor Marke" und
220 Briefmarken wurden produziert. Inzwischen sind alle diese Marken aufgebraucht worden."
Also bitte: keine Anfragen an die Leitstelle richten. Lieber immer wieder mal einen Blick in die
Dublettenkisten auf Messen und Tauschtagen werfen!
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Vom FS POLARSTERN kamen im Januar die Post von ANT - XXVIII/ 1 + 2 mit dem Schiffspoststempel
vom 01.12.11 und 05.01.12 sauber gestempelt zurück.
Zusätzlich wurden beide abgebildeten Cachets angebracht.
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Die nächsten Reisen des FS POLARSTERN:
- 16.05.2012 - 14.06.2012 Aufenthalt in Bremerhaven
- ARK-XXVII/1 14.06.2012 - 15.07.2012 Bremerhaven - Longyearbyen
- ARK-XXVII/2 15.07.2012 - 30.07.2012 Longyearbyen - Tromsö
- 30.07.2012 - 02.08.2012 Tromsö - Logistik
- ARK-XXVII/3 02.08.2012 - 07.10.2012 Tromsö - Bremerhaven
- 07.10.2012 - 27.10.2012 Bremerhaven, Logistik
- ANT-XXIX/1 27.10.2012 - 28.11.2012 Bremerhaven - Cape Town
- 28.11.2012 - 30.11.2012 Cape Town - Logistik
- ANT-XXIX/2 30.11.2012 - 18.01.2013 Cape Town - Punta Arenas
- 18.01.2013 - 20.01.2013 Punta Arenas - Logistik
- ANT-XXIX/3 20.01.2013 - 19.03.2013 Punta Arenas - Punta Arenas
- 19.03.2013 - 22.03.2013 Punta Arenas - Logistik
- ANT-XXIX/4 22.03.2013 - 16.04.2013 Punta Arenas - Punta Arenas
Dies ist der vorläufige langfristige Fahrtplan, Änderungen sind möglich.
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In diesem Jahr feiert das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung den 30. Jahrestag
der Indienststellung des FS POLARSTERN.
Trotz ihres Alters zählt die POLARSTERN, die Platz für maximal 55 Wissenschaftler bietet,
immer noch zu den bestausgestatteten Forschungseisbrechern der Welt.
Sie hat in ihrerr Dienstzeit nicht nur drei mal den Nordpol erreicht, sondern ist ein unverzichtbares
Werkzeug zur Versorgung der deutschen Überwinterungsstation Neumayer III in der Antarktis.
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Nur mit Hilfe des FS POLARSTERN war es möglich, das Packeis an der Ekström-Schelfeiskante zu brechen,
um einen Zugang für das Transportschiff mit Baumaterial für den Bau der Antarktisstation in der Saison
2007/8 zu öffnen.
Denn bei allem technischen Fortschritt stellen die Kälte, das winterliche Meereis und die schweren
Witterungsbedingungen in den Polarregionen nach wie vor eine besondere Schwierigkeit dar.
"Wir sind stolz auf dieses Schiff und die Forschungsergebnisse, die damit erzielt werden konnten.
Es hat wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland rasch nach Beitritt zum Antarktisvertrag eine
führende Rolle in der Polar- und Meeresforschung erreicht hat. Und wir wollen den 30. Geburtstag
unseres Schiffes angemessen feiern", erklärte Prof. Dr. Karin Lochte, die Direktorin des
Alfred-Wegener-Instituts.
An einem "Tag des offenen Schiffes" können Besucher am 3. Juni 2012 auf dem Gelände der Lloydwerft
in Bremerhaven das Schiff, seine Räumlichkeiten und das Forschungsinstrumentarium besichtigen.
In einem Rahmenprogramm werden ausgewählte Forschungsergebnisse und die Arbeit in polaren
Regionen dargestellt.
Bestandteil des Bereederungsvertrages mit der Reederei Laeisz, der nach einer Ausschreibung Anfang 2011
erneuert wurde, ist darüber hinaus der Helikopterflugbetrieb an Bord der POLARSTERN. Die von einem
Unterauftragnehmer betriebenen Helikopter leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu den Expeditionen
nicht nur bei der Eiserkundung, sondern auch in der Vergrößerung der Gebiete, die von
Wissenschaftlern beprobt werden können. So ist es in Zusammenarbeit mit der Helikopter-Betreiber Firma,
HeliService International mit Sitz in Bremerhaven, gelungen, innerhalb kürzester Zeit zwei
einsatzfähige Helikopter vom Typ Bo 105 in Kapstadt an Bord des FS POLARSTERN zu nehmen.
Dies war notwendig geworden, da bei einem wetterbedingten Unfall nahe der Neumayer-Station III
beide Polarstern-Helikopter flugunfähig geworden waren, wobei es glücklicherweise nur leichte
Personenschäden gab.
Das AWI wird die Reederei Laeisz bei der im Jahr 2012 fälligen Ausschreibung des Helikopterflugbetriebs
von FS POLARSTERN unterstützen, damit diese mit höchster Sorgfalt vorbereitet und durchgeführt
werden kann.
Derzeit laufen die Vorbereitungen auf das vierte Winterexperiment mit FS POLARSTERN.
Am 27. Oktober 2012, kurz vor dem 30-jährigen Dienstjubiläum am 9. Dezember, wird Polarstern
in Bremerhaven feierlich verabschiedet und zu einer insgesamt 18-monatigen Expedition aufbrechen.
Das Schiff wird während des gesamten Süd-Winters 2013 im Südozean im antarktischen Eis im Einsatz
sein.
Da POLARSTERN dementsprechend erst am 8. April 2014 wieder in Bremerhaven zurück erwartet wird,
sollten sich POLARSTERN-Interessierte den Open-Ship-Termin am 3. Juni 2012 rot im Kalender markieren.
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Quelle: Die
Berichte dieser Seite stammen von Wilhelm Brockmann von der Arbeitsgemeinschaft
Schiffspost im Bund Deutscher Philatelisten e.V.
Interessenten wenden sich an den
Leiter der Arge Schiffspost, Herrn Friedrich Steinmeyer, Grosse Fuhren 35,
D-27308 Kirchlinteln.
email: F.Steinmeyer@t-online.de
Wenn sie auf diese Zeile klicken, kommen sie
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