Schiffspost
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Aktuelle Nachrichten

von der Arge!

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Bisherige "Aktuelle Informationen", die schon etwas älter sind, also nicht mehr aktuell,
finden Sie in unserem "Archiv" wieder, nur auf diese Zeile klicken!


Klavdiya
Diese Ganzsache kam im März in Russland heraus.

Sie zeigt das neue Forschungsschiff ADEMIK TRESHNIKOV.


Bei der Arbeitsgemeinschaft Schiffspost ist das Rundschreiben Nr. 140 erschienen.
Aus dem Inhalt u.a. :
  • Infos der Fachgruppe Deutsche Marine Schiffspost
  • Der interessante Beleg mit Informationen zum Schicksal von drei Frachtdampfern
  • Feldpost vom Dampfer "Bahia Castillo" aus dem 1. Weltkrieg
  • Abstimmungsfahrten des "Seedienstes Ostpreußen" im Juli 1920
  • Die Postverbindungen nach Indien, Fernost und Australien unter besonderer Berücksichtigung der Linie Bombay - Aden, Teil 1/5
  • Das Dr. Locy-System zur Klassifizierung der Marineschiffspoststempel der amerikanischen Marine, Teil 4
  • Der Turbinenschnelldampfer "Königin Luise" im Riviera-Mittelmeerdienst der Hapag im Frühjahr 1914
  • Die mißbräuchlich verwendeten Schiffspoststempel aus den Archivalien der ehemaligen Oberpostdirektion Hamburg
  • Aktuelle Meldungen und Notizen, u.a.
    • Ein weiterer Schiffspoststempel "Deutsches Eck"
    • Der letzte Schiffspoststempel von der MS "Deutschland", Rückkehr der Deutschen Olympiamannschaft
    • Die Fährschiffe "Sassnitz" und "Mecklenburg-Vorpommern"
    • Philateliereise 2013
    • FS "Polarstern", Belege von der letzten Arktisfahrt
    • Ergänzungen zum Handbuch "Deutsche Schiffspost nach 1945"
    • Russische Schiffspost
    • 150 Jahre Seenotrettung Norderney
Interessenten wenden sich an den Leiter der Arge Schiffspost,
Herrn Friedrich Steinmeyer, Anschrift, email siehe am Ende dieser Seite.


Polarstern
Polarstern
FS POLARSTERN - ARK - XXVII/ 1 - 3

Von FS POLARSTERN kamen am 07. 08. 2012 die Belege der ARK - XXVII/1 und 2 mit dem Schiffspoststempel vom 15. 07.12 und 30.07.12 an.
Auf dem dritten Abschnitt vom 2.8.-8.10.2012, an Bord waren 54 internationale Forscher und die Fahrtleiterin Antje Boetius, ereignete sich bei etwa 85°N und 123°O zum Ende der Woche vom 2.-8.9.2012 bei einem Routine-Sicherheitsmanöver ein Unfall, bei dem mehrere Personen leicht verletzt wurden.
Ein Beteiligter erlitt jedoch einen komplizierten Armbruch, der unbedingt fachgerecht in einem Krankenhaus behandelt werden musste und FS POLARSTERN verließ daher unter Volldampf das Forschungsgebiet Richtung Kirkenes / Norwegen.
In Helicopter-Reichweite wurde der Verletzte dann nach Kirkenes gebracht und umgehend nach Deutschland geflogen. Dort konnte er erfolgreich operiert werden.

Polarstern
FS POLARSTERN drehte um und erreichte am 16. 09. bei 84°N und 60°O die Eiskante und nahm bei 88°N und 60°O ihre Forschungsfahrt an der 7. Eisstation wieder auf.
Die Hoffnung, auch auf dieser Fahrt den Nordpol zu erreichen, scheiterte, da die Eisdecke dann doch zu dick wurde.
Bei etwas über 89° N und 60° O erreichte FS POLARSTERN den nördlichsten Punkt ihrer Reise und musste dann umdrehen.
Und das bei dem "besorgniserregenden Minimum der Eisdichte", die die Forscher vorher laufend beklagten!
Diese Karte traf am 10.10. ein. Der 1. Offizier hat den hand- schriftlichen Eintrag der Route entsprechend der tatsächlichen Route korrigiert.
Das Schiff lief am 8. Oktober 2012 wieder in Bremerhaven ein.
Etwa 12.000 Kilometer hatte das FS POLARSTERN auf dem Abschnitt 3 von Tromsø durch die Arktis bis nach Bremerhaven zurückgelegt, als es am 8.10.2012 wieder an der Weser eintraf.
Es wurden Untersuchungen an 306 Stationen durchgeführt. Darunter 9 Eisstationen, bei denen das Schiff mehrere Tage an einer Scholle festmachte, um das Eis, darunter liegendes Wasser und den Meeresboden genauestens unter die Lupe zu nehmen.


Klavdiya
Bei manchen Belegen der sowjetischen Schiffspost kommt man ins Überlegen (was ja nie schaden kann!) und fragt sich, ob so etwas sein kann.
Links zwei Karten vom sowjetischen Passagierschiff KLAVDIYA YELANSKAYA".
Die untere wohl echt gelaufen an eine Anschrift in PankratovoJarosl. Obl. / nördlich von Moskau, Ankunftsstempel 08018814.

Die andere trägt einen Kastenstempel mit der Anschrift des Odessa-Interclub in Yalta.
Die Karten sind m.E. an Bord in Serie gestempelt und an die Passagiere verkauft worden.
Die Frankaturen entwertet mit dem Routen-Stempel P/KH DAL'NIE ZELENTSUI-MURMANSK", UB "a" (C1-08.02.01).
Die Einschreib-Kastenstempel "Zakaznoe / P/KH DAL'NIE ZELENTSUI-MURMANSK" (K-05) , weisen am selben Tage auf dem oberen Beleg die Reg.-Nummer "28" und dem unteren die "259" auf!"


Walter Freisewinkel legte uns einen Beleg des russischen Polarfrachters VASILY GOLOVNIN ("Far Eastern Shipping Company", FESCO, Heimathafen Wladiwostok) vom 6. Febr. 2012 vor (siehe auch R 138-2012/Seite 6841).
Das Schiff war wieder von der argentinischen Marine zur Versorgung der argentinischen Antarktisstationen gechartert worden.
Golovnin
Die Erwartung, dass die GOLOVNIN auch in dieser Saison wieder für die Argentinier fährt, weil der Eisbrecher ALMIRANTE IRIZAR wohl auch 2013 noch nicht wieder in Dienst geht - die Arbeiten nach dem Brand vom 11. Apr. 2007 dauern immer noch an - scheint sich nicht zu bestätigen.
Im Dezember gab es eine Meldung, dass ein anderes Schiff diese Aufgabe übernimmt.
Lt. Positionsmeldung vom 27.12.2012 lag die V. GOLOVNIN östlich von Vladivostok in Ruheposition vor Anker.
Einlieferungen waren bisher über die Adresse Filatelia (ServicioAntartico), CasillaCorreo 4224, C 1000 WBQ C.A. de Buenos Aires, Argentinia, möglich.


150 Jahre Seenotrettung Norderney

Als 1860 die ALLIANCE vor Borkum auf ein Riff lief und die Menschen am Strand hilflos mit ansehen mussten, wie die Besatzung um ihr Leben kämpfte, entstand die Idee zum Aufbau eines Seenotrettungsdienstes. Geschichte der Station Norderney
(Quelle: http://www.seenotretter.de/seenotrettung/stationen/norderney.html)

  • 1862 Stationsgründung - der erste regionale Rettungsverein errichtet einen Schuppen und stationiert ein Ruderrettungsboot.
  • 1868 Die Weststation verfügt über einen Raketenapparat und das Ruderrettungsboot BARMEN. Für die Oststation wird ein Schuppen aus Stein zwischen den Dünen errichtet. Dort wird ein 32'-Francis-Boot stationiert.
  • 1880 Die Weststation erhält ein leichtes Eisenboot, 7,45 Meter lang, 2,46 Meter breit, mit 0,78 Meter Tiefgang, Platt-Kiel, Stahlschwert und einem neuen Transportwagen.
  • 1881 Die Oststation erhält ein neues leichtes Boot samt Transportwagen. Das Boot ist 7,5 Meter lang, 2,45 Meter breit und zum Rudern und Segeln geeignet. Gestiftet von Barum-Elberfelderhältes den Namen UPSTALBOOM.
  • 1892 Im Sommer wird der neue Rettungsschuppen der Weststation fertig. Er ist samt Ruderrettungsboot heute noch vorhanden. Das Ruderrettungsboot FÜRST BISMARCK wird stationiert.

    Norderney

  • 1897 Die Oststation erhält im Juni ein neues 8,5-Meter-Boot, gestiftet von Fräulein Wilhelmine von Velsen aus Dortmund. Es trägt den Namen AMALIE WILHELM ERNST.
  • 1913 Vormann Johann Friedrich Rass erhält die goldene Prinz-Heinrich-Medaille. Das Rettungsboot der Weststation wird bei einer Einsatzfahrt so stark beschädigt, so dass es von der Station abgezogen werden muss. Die Station erhält ein Reserveboot.
  • 1914 Ein neues 8,5-Meter-Boot für die Weststation ist fertig und wird im August anstelle des im März hierher gesandten Reservebootes auf Lager genommen. Das Rettungsboot der Oststation wird Ende September so schwer beschädigt, dass es abgezogen und durch das Reserveboot der Weststation ersetzt wird. Ein neues Reserveboot kommt im Januar 1915 nach Norderney.
  • 1927 Die Station erhält das neue Einschrauben-Motorrettungsboot BREMEN I. Dafür wird auf hochwasserfreiem Gelände am Hafen ein Wellblechschuppen zur Unterbringung von Brennstoff und Schmieröl errichtet.
  • 1930 Das neue Doppelschrauben-Motorrettungsboot BREMEN II kommt im Februar zur Station. Es ist 16,17 Meter lang, 4,20 Meter breit und hat eine Seitenhöhe von 2,16 Meter. Zwei kompressorlose 72-PS-Dieselmotoren treiben es an. Die Schrauben laufen zum Schutz gegen umhertreibende Wrackteile in Tunneln. 1932 erhält das Boot anlässlich einer Überholung in Emden eine Heizungsanlage.
  • 1936 Für eine besonders schwere Rettung am 1. Dezember erhält die Norderneyer Besatzung die Rettungsmedaille am Bande, zugleich auch, da es sich bei der Rettung um ein holländisches Schiff handelte, von der südholländischen Rettungsgesellschaft silberne Medaillen. Vormann Rass erhält zusätzlich noch die Prinz-Heinrich-Medaille.
  • 1939 Die Oststation wird wegen der ungünstigen Lage in den Dünen beim Leuchtturm aufgegeben.
  • 1940 Das Motorrettungsboot KONSUL JOHN wird stationiert.
  • 1945 Das Motorrettungsboot NORDERNEY löst die KONSUL JOHN ab.
  • 1951 Vormann Johann Friedrich Rass sen. erhält für die Rettungsaktion am Bagger "Löwe" die silberne Rettungsmedaille am Bande. Motormann Harm Fischer erhält die gleiche Medaille, Rettungsmann Johann Friedrich Rass die bronzene.
  • 1969 Der neue Seenotkreuzer OTTO SCHÜLKE mit Tochterboot JOHANN FIDI wird stationiert (18,9 Meter lang, 3,80 Meter breit, 1,25 Meter Tiefgang). Vormann ist Johann Friedrich Rass jr. Das Motorrettungsboot NORDERNEY geht außer Dienst.
  • 1997 Die DGzRS verkauft den Seenotkreuzer OTTO SCHÜLKE am 16. Mai an den isländischen Seenotrettungsdienst. Vorübergehend kommt sein Schwesterschiff HANS LÜKEN zur Ablösung nach Norderney. Im Juli wird der Neubau SK 28 (interne DGzRS-Registriernummer) stationiert. Am 16. Oktober tauft ihn die Rettungsgesellschaft in Emden auf den Namen BERNHARD GRUBEN.
  • 2004 Am 28. September wird ein neues Stationsgebäude unmittelbar am Liegeplatz eingeweiht.
Norderney


Anlässlich der Jubiläumsfeier am 4.+5.August 2012 auf der Insel Norderney gab es einen schönen Sonderstempel und der Kieler Philatelistenverein v. 1931 e.V. legte eine schöne Ganzsache mit dem Bild des 119 Jahre alten Ruderrettungsboot "Fürst Bismarck" auf - vielen Dank an Walter Freisewinkel für die Zusendung.


Almirante
Am 21.07.2012 erschien in Argentinien diese Sondermarke mit einem Foto des A.R.A ALMIRANTE IRIZAR in der Antarktis anlässlich der Versorgung des deutschen Schiffes MAGDALENA OLDENDORFF, argentinische und deutsche Flagge, im Hintergrund die Karte des Gebietes.
Die MAGDALENA OLDENDORFF ( ex NIZHNEYANSK, Russland, 1983 - 1996) saß ab 11. Juni 2002 an der Schelfeisgrenze fest.
Anfang Juli hatte ein Helicopter der südafrik. AGULHAS die Forscher und einen Teil der Crew evakuiert.
Mitte Juli erreichte die ALMIRANTE IRIZAR das Schiff. Der Versuch, gemeinsam den 1100 Kilometer breiten Eisgürtel zu durchbrechen, misslang. Der Eisbrecher fuhr allein zurück.
Die MAGDALENA OLDENDORFF zog sich zurück in die sichere Muskegbukta-Bucht. Erst im Dezember 2002 kam das Schiff wiederfrei.


Philareise
Deutschland
Vom 30. April - 03. Mai 2013 wird eine Philateliereise von Hamburg nach Kopenhagen und zurück stattfinden. Die Deutsche Post wird in bewährter Zusammenarbeit mit dem BRIEFMARKENSPIEGEL und der DBZ anlässlich des 50 jährigen Jubiläums der "Vogelfluglinie" diese Fahrt organisieren.
Die Fahrt findet statt, denn bisher haben sich genug Teilnehmer angemeldet.
Philatelie-Reise 2013:
"MIT DER VOGELFLUGLINIE UNTERWEGS"
Preis 366 € pro Person, (inkl. Busfahrt nach Fehmarn, Besichtigung Fährhäfen Puttgarden, Besichtigungstour in Kopenhagen mit Kanalrundfahrt, Empfang bei der Dänischen Post und Besichtigung des Postmuseums Kopenhagen und philatelistische Vorträge).

Am 30.04.2012 erfolgt übrigens die offizielle Übergabe der Sondermarke "50 Jahre Fehmarnsundbrücke" in Burg auf Fehmarn.
Die Philatelie-Reise wird von einem Team "Erlebnis: Briefmarken" begleitet. Es wird drei Postsonderstempel geben. Einen Schiffspoststempel "50 Jahre Vogelfluglinie", einen Sonderstempel "50 Jahre Fehmarnsundbrücke" und einen dänischen Stempel. Es werden Sonderumschläge aufgelegt.
Herr Freisewinkel wird mitfahren und Sammlerpost bearbeiten.
Anmeldeschluss war der 31.12.2012. Weitere Interessenten können ja noch mal nachfragen bei:
Deutsche Post Philatelie in Weiden, Telefon 0961 3818 3300. Stichwort: 50 Jahre Vogelfluglinie.



Paquebot
Eine interessante Seite für alle Schiffspostsammler sind die Paquebot Seiten von Kapt. P. Schulz.
"Ansinnen dieser Seiten ist es, den weltweit ca. 5000 verschiedenen Paquebotstempeln „ein Gesicht zu geben“.
Sie können hier nicht nur Schiffspostbelege mit Paquebot-Abstempelungen ausgiebig betrachten, sondern Sie können hier auch Ihre eigenen schönen Sammelstücke ausstellen und somit anderen Enthusiasten dieses Hobbys ihre Schmuckstücke und Ergebnisse intensiver Sammlertätigkeit zugänglich machen."

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Eine Übersicht über Regeln und Bedingungen bei der heutigen Schiffspost sehen Sie auf einer Extra-Seite, nur auf diese Zeile klicken!



Quelle:
Die Berichte dieser Seite stammen von Wilhelm Brockmann von der Arbeitsgemeinschaft Schiffspost im Bund Deutscher Philatelisten e.V.
email:   Wilhelm.Brockmann@t-online.de


Interessenten wenden sich an den Leiter der Arge Schiffspost, Herrn Friedrich Steinmeyer, Grosse Fuhren 35, D-27308 Kirchlinteln.
email:   F.Steinmeyer@t-online.de  

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